Nach dem Alpencup-Wettkampfwochenende mit Deutschlandpokalwertung am Notschrei stand für das Team vom Stützpunkt Kaltenbrunn erneut ein Deutschlandpokal auf dem Programm. Austragungsort war Oberwiesenthal und dort war vor allem eines gefragt: Flexibilität. Aufgrund einer ungünstigen Wetterprognose entschied die Jury kurzfristig, den ursprünglich für Samstag angesetzten Sprintwettkampf bereits am Freitagnachmittag durchzuführen. Am Freitagvormittag hatte noch das offizielle Training stattgefunden, ehe die Vorverlegung beschlossen wurde. Für Athletinnen, Athleten und Betreuer bedeutete dies eine schnelle Umstellung – organisatorisch wie mental. Doch trotz der kurzfristigen Änderungen lief der Ablauf reibungslos.

Am Samstag wurde dann bereits der für Sonntag geplante Verfolgungswettkampf ausgetragen. Die äußeren Bedingungen stellten dabei alle Beteiligten vor große Herausforderungen: Starker Wind und schlechte Sicht erschwerten sowohl das Laufen als auch das Schießen und wirkten sich teilweise deutlich auf die Ergebnisse aus. Trotz der widrigen Umstände kann das Team insgesamt mit den gezeigten Leistungen zufrieden sein, auch wenn es diesmal nicht ganz an die starken Resultate der vergangenen Wochen anknüpfen konnte. Die Ergebnisse im Einzelnen (Sprint/Verfolgung):

Jugend 16:
Alicia Zura, SC Partenkirchen: 12. / 11.
Johannes Schlich, SC Lenggries: 7. / 17.

Jugend 17:
Jonas Woitek, SC Mittenwald: 14. / 7. (Nettozeit sogar Rang 4)
Elias Walter, SC Partenkirchen: 17. / 17.
Seppi Schilcher, SC Moosham: 20. / 22.

Jugend 18/19:
Lena Schnieringer, SC Partenkirchen: 16. / 16.
Philipp Eissler, SC Garmisch: 15. / 8.

Junioren:
Katharina Körner, SSV Wildpoldsried: 7. / 7.

Herren:
Raphael Heiland, SC Partenkirchen: 1. / 1.

Erfolgreiche Nominierungen auf internationaler Ebene

Während ein Teil des Teams in Oberwiesenthal an den Start ging, fehlten einige Athletinnen und Athleten aus erfreulichen Gründen. Wie bereits berichtet, hat sich Kilian Simon vom SC Partenkirchen für die Jugendweltmeisterschaften am Arber qualifiziert. Er war daher in Oberwiesenthal nicht am Start, da er sich aktuell gemeinsam mit dem deutschen Team im Trainingslager in Oberhof auf die Titelkämpfe vorbereitet.

Ebenfalls nicht vor Ort waren Marina Sauter (SC Partenkirchen) und Lena Hanses (DAV Ulm). Die beiden wurden – zusätzlich zu Hanna Kebinger (SC Partenkirchen) – für die verbleibenden IBU-Cup-Rennen im amerikanischen Lake Placid nominiert und sind bereits in die USA gereist. Für den Stützpunkt Kaltenbrunn ist dies ein besonderer Erfolg: Zum Ende der IBU-Cup-Saison stammen drei der fünf deutschen Starterinnen aus dem eigenen Team – ein starkes Zeichen für die kontinuierliche Nachwuchs- und Leistungsarbeit vor Ort.